Berlin kann nicht warten.
 
PM-Nummer: 180
08. Juli 2010

Herr Zöllner, lassen Sie die Schulen endlich eigenverantworlich wirtschaften!

Rot-rotes Bildungshandeln bei den Vertretungslehrern und Fachbereichsleitern ist der reine Hohn!

Mieke Senftleben, bildungspolitische Sprecherin im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt zu den aktuellen Rückforderungen von Honorarmitteln für Vertretungslehrer durch die Schulverwaltung:

„Nachdem Schulsenator Zöllner den erfolgreich wirtschaftenden Schulen ihre eigenverantwortlich bewirtschafteten Personalmittel entgegen aller Abmachungen wegnimmt, sind jetzt offenbar mal wieder die Gymnasien dran:
Hier wird die Anzahl der Fachbereichsleiter und der pädagogischen Leiter halbiert, um Geld zu sparen.
Selbstredend ist auch hier zynischerweise wieder von mehr „Eigenverantwortung" die Rede.

Wir fordern, dass sie die verabredungswidrige Geldabschöpfung zurücknehmen und im Fall der gekürzten Leiter-Stellen das eingesparte Geld den Schulen als eigenverantwortetes Budget zur Verfügung stellen!

Senator Zöllner hat offenbar endgültig erkannt, dass die Schulen eigenverantwortlich besser arbeiten und besser wirtschaften können. Mehr als unredlich ist aber, die erfolgreichen Schulen durch „Gewinnabschöpfung" um die Früchte ihrer Arbeit zu bringen und außerdem die Eigenverantwortung zu diskreditieren, wenn eigentlich von Einsparungen die Rede ist.

Die FDP-Fraktion unterstützt Schulen in ihrer Eigenverantwortung konsequent. Denn die Schulen zeigen immer wieder, sie können es besser, wenn sie Senator Zöllner mit seiner Bildungsverwaltung in Ruhe arbeiten lässt!"

Mieke Senftleben | Reinickendorf

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