Berlin kann nicht warten.
 
PM-Nummer: 346/2005
20. Dezember 2005

Über die Zukunft des ICC sachbezogen entscheiden

Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, Klaus-Peter von Lüdeke, erklärt zur Zukunft des ICC:

„Die aktuelle Debatte um die Zukunft des ICC mit ihren widersprüchlichen Aussagen aus dem Senat ist eine Farce, die von den umfangreichen Problemen der Messegesellschaft ablenken soll. Diese lauten vor allem: - Die Messe Berlin hat im internationalen Messegeschäft zunehmende Wettbewerbsprobleme; - das ICC arbeitet unwirtschaftlich und hat mit der zunehmenden Konkurrenz im Berliner Kongresswesen zu kämpfen. Ich fordere daher den Senat auf, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des landeseigenen Unternehmens Messe Berlin in den Vordergrund zu stellen und deren Kongressprojekt einer ernsthaften Marktanalyse zu unterziehen. In diesem Rahmen ist die Zukunft des ICC zu klären, einschließlich der langfristigen Entwicklung des Messegeländes und seiner bislang unzureichenden Verkehrserschließung. Die Diskussion um die Zukunft des ICC muss die wirtschaftliche Bedeutung dieser Einrichtung für Berlin, aber auch die Nachfrageentwicklung und die Haushaltslage der Stadt beachten. Die Sanierung des Gebäudes und sein Betrieb durch einen privaten Investor müssen ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Über das ICC darf erst nach eingehender Klärung aller relevanten Aspekte entschieden werden. Stimmungsmache in die eine oder andere Richtung ist keine Entscheidungsgrundlage.“

Klaus-Peter von Lüdeke | Steglitz/Zehlendorf

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