Berlin kann nicht warten.
 
PM-Nummer: 418/2003
15. Dezember 2003

Zu kurz gesprungen!

Leistung muss sich lohnen, auch für Lehrerinnen und Lehrer!

Mieke Senftleben, schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, fordert den Senat auf, das gesamte System der Lehrerbesoldung zu überdenken: „Rot-Rot möchte das Einstiegsgehalt für Nachwuchslehrer kürzen um weitere Einsparungen zu erzielen. Diesem Vorstoß haftet eine für den öffentlichen Dienst typische Logik an. Anstelle die desolate Lage zu nutzen, um endlich flexibel entlang festgelegter Leistungskriterien zu entlohnen, bleibt der Senat seiner „Beamtendenke“ treu: Gehaltssteigerungen in Abhängigkeit von Alter und Dienstzeit - Fähigkeiten und Einsatz spielen keine Rolle. Gefordert ist ein konsequentes Umdenken: Lehrerinnen und Lehrer sollen neben einem festen Grundgehalt zusätzliche Bezüge erhalten. Deren Höhe soll sich nach Leistungskriterien richten. Dadurch wird Engagement gefordert und gefördert – auch bei Lehrern!“

Mieke Senftleben | Reinickendorf

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