Berlin kann nicht warten.
 
PM-Nummer: 342/2002
17. Dezember 2002

Berlin braucht neues Hundegesetz

Rainer-Michael Lehmann, sozialpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, fordert eine Ausweitung der Hundeauslaufgebiete und ein sachgerechtes und rechtmäßiges Hundegesetz:

Die Pläne des Senats, die Hundeauslaufgebiete im Grunewald zu verkleinern, sind das falsche Signal für eine sachgerechte Hundepolitik. Wir fordern vom Senat ein Gesamtpaket in Form eines neuen Hundegesetzes. Dieses muss sich an die folgenden Maßgaben richten: - keine Rasseliste, da diese rechtswidrig ist - keine Unterscheidung nach Kriterien wie Gewicht und Größe, da nicht sachgerecht und zu unbestimmt - allgemeine Unterscheidung der Hunde nach „gefährlich“ oder „nicht gefährlich“ - kein Zwang zur Welpenregistrierung (sog. „chippen“) - Haftpflichtversicherungszwang für alle Hunde - Ausweitung der Hundeauslaufgebiete, damit Hunde artgerecht gehalten werden können - deutliche Ausweitung der Ordnungswidrigkeiten bei Verstößen gegen das Hundegesetz Wir wollen in Berlin ein gerechtes und friedliches Miteinander von Hundebesitzern und Menschen ohne Hunde. Dazu darf man die einen nicht pauschal kriminalisieren und einengen, die anderen müssen aber ausreichend geschützt werden. Die FDP-Fraktion wird weiter Vorschläge für ein vernünftiges und rechtmäßiges Hundegesetz unterbreiten.