Berlin kann nicht warten.
 

Medienstandort Berlin

„Kommunikation, Medien und Kreativwirtschaft" werden im Schlussbericht der Enquete-Kommission „Eine Zukunft für Berlin" als eines der Kompetenzfelder Berlins benannt. Dieses Wirtschaftscluster zählt neben der Gesundheitswirtschaft und dem Cluster „Verkehr und Mobilität" zu den drei großen Zukunftsbranchen Berlins. Die FDP-Fraktion hat den Berliner Senat aufgefordert, eine Strategie zu entwickeln, um die in der Stadt befindlichen medienwirtschaftlichen Aktivitäten weiter zu konzentrieren.

Aufgabenprofile der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, die für Kino- und Filmförderung zuständig ist, und Instituten wie der Investitionsbank Berlin (IBB), die für die reine Kreditvergabe (Existenzgründungskredite, KMU) verantwortlich sind, müssen erhalten bleiben. Das Medienstandortmarketing muss verbessert und Reibungsverluste zwischen den Akteuren (Berlin Partner GmbH, Senatskanzlei, Medienboard Berlin-Brandenburg) sollten vermieden werden. Nur auf der Basis klarer Verantwortlichkeiten ist eine bessere Unterstützung der hier ansässigen Unternehmen möglich und sind Mittelvergaben zielgenau zu leisten. Beides hält die FDP-Fraktion im Sinne einer klugen Standortpolitik für unverzichtbar.