Berlin kann nicht warten.
 

Zwischennutzung

Zwischennutzungen wie Strandbars oder Beachvolleyball-Spielfelder leisten einen wichtigen Beitrag zum sportlichen, gastronomischen und kulturellen Angebot dieser Stadt und tragen damit zu einer erfolgreichen städtebaulichen Entwicklung bei. So werden neuer Stadtquartiere schon vor ihrer eigentlichen Bebauung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt, und die Menschen können aktiv an ihrer Entstehung teilhaben. Dadurch kann insbesondere die Entwicklung neuer, hochwertiger Dienstleistungsstandorte vorangetrieben und langfristig die Entstehung eines lebendigen Stadtquartiers sichergestellt werden. Zwischennutzungen können bestehende Quartiere wieder in ein neues attraktives Licht setzen. So leisten Zwischennutzungen einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Berlin.

Um auf der einen Seite die positiven Effekte von Zwischennutzungen weiter für die Stadtentwicklung nutzen zu können und auf der anderen Seite den Unternehmen eine wirtschaftliche Perspektive in Berlin zu geben, hat die FDP-Fraktion die Einrichtung eines Brachflächenkatasters für Zwischennutzungen gefordert. Dabei sollen in einer Datenbank sowohl Grundstücke des Landes Berlin als auch - auf freiwilliger Basis - Privater erfasst werden, die für eine temporäre Zwischennutzung und Verpachtung an Dritte in Frage kommen, und deren Nutzungsmöglichkeiten übersichtlich dargestellt werden.

Bei der Erstellung soll eine Integration in bestehende Datenbanken wie das Baulückenmanagementkataster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung geprüft werden. Die eigentumsrechtlichen Vorgaben und Verwaltungsgebühren sollten entsprechend dem Baulückenmanagementkataster gelten.