Verkehrssicherheit
Die FDP-Fraktion tritt dafür ein, die von der Europäischen Union formulierte Zielvorstellung „Vision Zero", d.h. keine im Straßenverkehr getöteten oder schwerverletzten Menschen, als anspruchsvolle qualitative Vorgabe der zukünftigen Berliner Verkehrssicherheitspolitik zu Grunde zu legen. Hierzu ist es notwendig, ergänzend zu den im Berliner Verkehrssicherheitsprogramm Berlin 2010 bereits aufgeführten Instrumenten, weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit konsequent umzusetzen.
Trotz des erfreulichen Rückgangs der Zahl tödlich verletzter Menschen im Berliner Straßenverkehr ist insbesondere für Fußgänger und Radfahrende das Risiko eines schweren Unfalls weiterhin überproportional groß. Desweiteren sind vor allem Kinder die schwächsten und zugleich unberechenbarsten Verkehrsteilnehmer, die es durch gute und bewährte Lösungen im Straßenverkehr zu schützen gilt. Hierbei ist neben konkreten Maßnahmen eine intensive begleitende Öffentlichkeitsarbeit zur Problemsensibilisierung und Schärfung des Sicherheitsbewusstseins aller Verkehrsteilnehmer unabdingbar. Geeignete Maßnahmen zur unmittelbaren Erhöhung der Verkehrssicherheit sind z.B. die Reduzierung von Verkehrsschildern bzw. Entfernung ungültiger Radwege-Markierungen, da diese unnötigen Schilderhäufungen und Markierungen von den wirklich wichtigen Schildern ablenken.
Entsprechende Anträge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesen Punkten hat die FDP-Fraktion bereits im Parlament vorgelegt:
Verbesserung der Verkehrssicherheit - Entfernung ungültiger Radwegemarkierungen auf Gehwegen
Verbesserung der Verkehrssicherheit - Kinder sicher unterwegs in Städten





