Berlin kann nicht warten.
 
PM-Nummer: 040
02. März 2010

Schluss mit unpädagogischem Schülerlotto!

Rot-rot schleift schulische Eigenverantwortung und Schulprofile

Mieke Senftleben, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt zum Widerstand von Schulleitern gegen das Losverfahren:

„Der Widerstand von Schulleitern gegen die rot-rote Schülerlotterie bei Gemeinschaftsschulen ist vollkommen berechtigt. Denn es ist schlichtweg aberwitzig, die Schüler den Schulen nach dem Zufallsprinzip anstatt strikt nach pädagogischen Kriterien zuzuteilen. Wenn es vom Zufall abhängt, ob die Schüler und das Profil und Wahlpflichtangebot der Schule zusammenpassen, droht einer zukunftsfähigen Schulentwicklung das Aus. SPD und Linkspartei haben mit ihrer ideologisch verbohrten Schulpolitik die Wünsche und den Erfahrungsschatz der Lehrer und der Eltern sowie den wissenschaftlichen Sachverstand völlig ignoriert. Das rächt sich jetzt.

Die FDP-Fraktion hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Schülerlotterie nicht mit schulischen Profilen und schulischer Eigenverantwortung zusammenpasst. Rot-Rot hat sich dieser Einsicht verweigert. Vielleicht schenkt die Regierungskoalition zumindest dem Protest der Schulleiter des mit 22-Millionen Euro privilegierten Gemeinschaftsschulprojekts Gehör. Schulen wollen gestärkte Eigenverantwortung und Schulprofile - keine Schülerlotterie!

Die FDP-Fraktion fordert: Schluss mit dem unpädagogischen Glücksspiel! Die Auswahl der Schüler muss durch die Schulleiter nach klaren, rechtssicheren und diskriminierungsfreien Kriterien erfolgen. Dazu müssen die Schulen die Kriterien zur Schülerauswahl innerhalb eines von der Verwaltung vorgegebenen Rahmens eigenverantwortlich festlegen können."

 

 

Mieke Senftleben | Reinickendorf

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