Berlin kann nicht warten.
 
PM-Nummer: 035
23. Februar 2010

Senat muss alternativen Standort für privates Museum „Story of Berlin“ sichern

Chipperfield-Plan Bereicherung für den Kurfürstendamm!

Klaus-Peter von Lüdeke, stellvertretender Vorsitzender und stadtentwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt zum Plan des Architekten David Chiperfield für das Kudamm-Karree::

„Den vom Architekten Chipperfield und der irischen Ballymore-Group als Eigentümerin des Kurfürstendamm-Karrees vorgestellte Plan für die Neugestaltung des Gebäudekomplexes wertet die FDP-Fraktion städtebaulich als großen Wurf. Sofern alle Beteiligten wie die Kudamm-Bühnen oder das Museum „Story of Berlin" sich mit dem Plan arrangieren können, wäre die Umsetzung dieses Konzepts eine enorme Aufwertung des Kurfürstendamms und Berlins insgesamt.

Jetzt steht der Senat in der Pflicht, für das 1999 vom damaligen Eigentümer des Kudamm-Karrees, Rafael Roth, gegründete Museum „Story of Berlin" einen geeigneten alternativen Standort, beispielsweise im Amerika-Haus, zu sichern. Denn der Umbau des Kudamm-Karrees soll auch den 1973 errichteten Atomschutzbunker betreffen, der derzeit dieses Museum beherbergt. Seit 1999 können Berliner und Berlinbesucher den Atomschutzbunker als Highlight der Geschichtsausstellung „The Story of Berlin", eines der wenigen privaten Museen in Berlin, besichtigen. Über 220.000 Besucher, davon die Hälfte junge Menschen, machen jährlich davon Gebrauch."

 

 

Klaus-Peter von Lüdeke | Steglitz/Zehlendorf

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