
Vorübergehenden Einsatz von Streusalz prüfen!
Christoph Meyer, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt:
„Die Hilflosigkeit des Senats im Umgang mit der seit Wochen andauernden Eisproblematik ist inakzeptabel. Wenn dem Regierenden Bürgermeister dazu nicht mehr einfällt als ein unsäglicher Haiti-Ausspruch, verdeutlicht dies, wie weit sich Klaus Wowereit schon von den Alltagsproblemen der Berliner entfernt hat.
Natürlich ist es erforderlich, aus den chaotischen Zuständen auf Berlins Bürgersteigen für die kommenden Jahre Lehren zu ziehen. Das kann aber keine schnelle Lösung ersetzen.
Daher fordere ich den Senat auf, den vorübergehenden und begrenzten Einsatz von Auftausalz auch auf Bürgersteigen und Fußwegen zu prüfen. Wir sind uns der ökologischen Problematik des Einsatzes von Auftausalz bewusst. Allerdings sind vor allen Dingen die gesundheitlichen, aber auch die ökologischen Schäden, welche die anhaltend vereisten Fußwege in unserer Stadt verursachen, ebenfalls in die Abwägung einzubeziehen. In zahlreichen anderen Kommunen existiert ein Verbot von Streusalz auf Bürgersteigen überhaupt nicht.
Schon im Januar war absehbar, dass die Kälteperiode lange andauern würde. Dennoch hat es der Wowereit-Senat versäumt, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Jeden Tag erleiden in Berlin etliche Fußgänger bei Stürzen Knochenbrüche. Insbesondere ältere und behinderte Bürger und Gäste unserer Stadt leiden an den Folgen dieses Versäumnisses. Sie sind in ihrer Mobilität seit Wochen stark eingeschränkt. Deshalb sind schnelle Maßnahmen des Senats überfällig."
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